Pool III - Input Performance (D/E)


Semester alle /Einschreibungen per mail nur für auswärtige MFA-Studierende
Dates

FS11

Di, 22.2., 10h - 17h
Mi, 23.2., 9h - 16h
Do, 24.2. 10h - 17h
Fr, 25.2., 10h - 17h
 

Ort
ZHdK, MA Fine Arts, Förrlibuckstrasse 62, Zürich, 2. Stock links, Forum

ECTS 3
Kunsthochschule
Universität / Haute Ecole
Zürcher Hochschule der Künste
Website www.zhdk.ch
Teacher Katrin Grögel, Andrea Saemann
Contact email
for student applications
brigitte.daetwyler@zhdk.ch
Content description

Als Schwerpunktthemen für die vier Tage sind vorgesehen:
- Handlungsanweisungen, oder sogenannte „event scores“
- Konzepte für und Aktionen im öffentlichen urbanen Raum
- intermediale Konstellationen/Inszenierungen für die Kamera
- Performing Identity

Partizipation, Interaktion, Performativität und Kontextualität sind Schlüsselbegriffe in den theoretischen und kritischen Diskursen der zeitgenössischen Kunst. Sie sind eng verbunden mit einer inzwischen als Konsens etablierten Vorstellung vom Werk als Prozess. Ausstellungsräume sind heute nicht selten Handlungsräume, in denen Besucherinnen und Besucher, gemeinsam mit oder aufgrund von Anweisungen der Künstlerinnen und Künstler Werke realisieren.
Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten seit den späten 1950er Jahren ereignishafte und erfahrungsorientierte Kunstformen: Happenings, Events, Aktionen, Performances. Interdisziplinäre und intermediale Verbindungen, sowie sozio-kulturelle und politische Anliegen und Kontexte spielten von Beginn an eine wichtige Rolle.

Der „Input Performance“ geht von der Diskussion aktueller Beispiele künstlerischer Arbeiten und theoretischer Konzepte aus. Von hier aus werden wir einerseits historische Positionen erschliessen und andererseits praxisbezogene Strategien erproben. Unser Anliegen ist es, Theorie und Praxis gleichwertig zu behandeln und in ein Austauschverhältnis zu bringen. 
Die TeilnehmerInnen werden eigene Handlungsanweisungen, Texte oder Notationen entwickeln und als Partituren für das Zusammenspiel mehrerer Beteiligter zur Verfügung stellen. Dabei soll der öffentliche Raum als spezifische Begegnung mit Alltäglichkeit und Norm erkannt und hinterfragt werden.

Remarks

Leistungsnachweis / Testatanforderung
80% Anwesenheit, sowie aktive Teilnahme

Max. Teilnehmer
15

Unterrichtssprache
Deutsch, Lektüre teilweise Englisch (gute Englischkenntnisse erwünscht)

Lehr- und Lernformen
- Input-Referate der Dozentinnen
- Lektüre, Recherche und Erprobungen in kleinen Gruppen
- Diskussion und Reflektion
- praktische Übungen und Experimente